135 Jahre


heute

Ende Februar 2011 wurde mit der Neugründung der MMW Technologie GmbH in Lutherstadt Wittenberg und der Integration in die Petkus Gruppe ein wesentlicher Schritt der Kompetenzerweiterung im Bereich Petkus Processing vollzogen.

Schwerpunkte sind heute insbesondere die Vermarktung von Anlagenkonzepten im Bereich der sogenannten Industriemehle, der Backmehle sowie von universellen Einzelmaschinen.

Für diese Projekte bietet und liefert MMW Technologie das gesamte Spektrum von der Planung, der Maschinenlieferung, moderner Steuerungssysteme bis zur Montage, Inbetriebnahme, Schulung und After Sale Service.

MMW Technologie ist vorangig auf den Traditionsmärkten GUS (+russischsprachiger Raum), sowie MEA (Ägypten, Iran) aktiv und ist vertriebsmäßig gut vernetzt in der Petkus Vertriebsstruktur.

Neuprojekte in industriellen Märkten unterstreichen deutlich die Neupositionierung von MMW als anerkannten Partner/Lieferanten hochwertiger Industrielösungen made in Germany.

Strategisch bleiben im Fokus die Verstärkung der Vertriebsstruktur sowie die Technologieführerschaft insbesondere im Bereich der Industriemehle.

Verfahrensentwicklungen werden momentan mit dem IGV Potsdam Rehbrücke geführt, um auch künftig in schwierigen Märkten sehr wettbewerbsfähige Kundenlösungen anbieten zu können.

Die Mitarbeiterzahl ist stetig auf 45 gewachsen. Gleichzeitig zeigen sich die gewünschten Synergieeffekte der gemeinsamen Ressourcennutzung z.Bsp. in den Bereichen Engineering, IT/EDV, EInkauf, Vertrieb, Marketing, Finanzen, Fertigung und Montagen.

2011

Neugründung der MMW Technologie GmbH im April 2011 als 100%ige Tochter der Petkus Engineering GmbH, Wutha Farnroda.

Der gemeinsame Marktauftritt von MMW und Petkus bekräftigt die Gesamtkompetenz in den verschiedenen Bereichen vom Getreidehandling bis zur Verarbeitung und Vermahlung von Getreideprodukten.

MMW Technologie GmbH bietet kundenorientierte, innovative und effiziente Lösungen und Service für die industrielle Produktion von Mehlen für Backwaren, Teigwaren, Stärke und Bioethanol sowie komplette Futtermittelwerke.

2003

Die MMW Systems GmbH übernimmt die Belange der Getreidemüllerei im Rahmen der MMW Gruppe.

1998 bis 2002

Projekte in Kasachstan, Turkmenistan, Ägypten, Deutschland, Russland und anderen Ländern setzen die Entwicklung zu einem international orientiertem Mühlenbauunternehmen fort.

1994

Abschluss eines Vertrages über die Lieferung von 5 Weizenmühlenkomplexen nach Syrien - jeder mit einem 50-kt-Silo, einer 500-t-Weizenmühle, Mühlenlabor, einer Transformatoren- und einer Dieselgeneratorstation, Mühlenwerkstatt, Wasseraufbereitungsanlage, Tanklager, Verwaltungsgebäude und Wohnhäusern ausgerüstet - Engineering, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Service unter Koordination und Organisation von MMW als Generallieferant.

1992

Privatisierung des Betriebes und damit Beginn einer neuen Ära des Müllereimaschinenbaus in Wittenberg.

1990

Umwandlung des "VEB Maschinen- und Mühlenbau Wittenberg" in die "Maschinen- und Mühlenbau Wittenberg GmbH" - MMW. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands befand sich das Unternehmen zunächst im Besitz der Treuhandanstalt.

1956 bis 1970

Erweiterung des Fertigungsprogramms auf Maschinen und komplette Anlagen der Schälmüllerei (Reis, Hafer, Gerste) sowie Ausdehnung der Auslandsgeschäfte der Firma MMW: In 56 Ländern der Welt und somit auf allen Kontinenten ist der Wittenberger Mühlenbau mit Ausrüstungen und kompletten Mühlenanlagen präsent.

1946

Nach dem II. Weltkrieg wurde der Betrieb in Volkseigentum überführt, wobei versucht wurde, das Produktionsprogramm „Müllereimaschinen” beizubehalten. Als Volkseigener Betrieb wurde der „Mühlenbau Wittenberg” in die Kombinate „NAGEMA” und „FORTSCHRITT” eingegliedert; der eigene Firmenname blieb damit lange Zeit im Hintergrund.

1912

Konstruktion des Vorläufers unseres heutigen 8-Walzenstuhls durch Anton Wetzig. In den Folgejahren stetiger Aufwärtstrend im Mühlenbaugeschäft, vor allem bei kompletten Roggen- und Weizenmühlen mittlerer Größe - bis ca. 100 t Tagesleistung; außerdem Bau von Siloanlagen zur Erfassung von Getreide.

1910

Weiterer Aufschwung des Unternehmens durch Einführung des Baus eigener Wasserturbinen.

1899

Erster Neubau einer Mühle der "Mühlenbauanstalt Anton Wetzig" im Ausland - einer Graupenmühle in Polen.

1894

Bau erster kompletter Mühlenanlagen.

ab 1880

Umfangreicher Bau von Müllereimaschinen wie Getreidereiniger, Walzenstühle, Sichtmaschinen und Wasserräder.

31.01.1878

Kauf der Eisengießerei und Maschinenfabrik der Gebrüder Germann in Wittenberg an der Elbe durch den aus Cöln stammenden Maschinenbauer Anton Wetzig. Mit der Fertigung von Gießereierzeugnissen und landwirtschaftlichen Maschinen legte er den Grundstein für die industrielle Produktion von Getreidemühlen und Ausrüstungen für die Spezialmüllerei in der Lutherstadt Wittenberg.






















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